2. Entwicklermeeting fand in Bremen beim Partner DECOIT statt 

Das zweite Entwicklermeeting fand am 24. Juli in Bremen, wieder bei der DECOIT GmbH statt. Eingeladen war dieses Mal auch die NICTA aus Sydney, Australien, da der Hauptschwerpunkt sich um die Einbindung des OMF-Frameworks handelte. Anfangs wurde dann auch erst einmal eine kurze Vorstellung des OMF-Frameworks durch die NICTA vorgenommen, bevor im Anschluss das Testbed der DECOIT GmbH erläutert wurde. Ziel des Projektmeetings war es, eine OMF-Testumgebung bei der DECOIT aufzusetzen, damit weitere Analysen vor Ort in Bremen erfolgen können. Dies wurde dann in einer "Hands On" Session auch umgesetzt und ein Test exemplarisch vorgenommen.

Gebäude der DECOIT GmbH

Neben dem OMF Framework stand auch die Vorstellung des Ontologie-Frameworks, auf dem das Tool Interconnected-Asset Ontology (IO) basiert, der Fraunhofer SIT auf dem Programm. Der Ontologie-Ansatz ist dabei in der Lage eine IT-Umgebung komplett zu erheben und mit Hilfe dieser Daten diese virtuelle Umgebung woanders wieder installieren zu können. Dies geschieht mittels der Module IO Controller zur Informationssammlung, IO Writer zur Informationsspeicherung und IO Query zur Informationssuche und -abfrage. Der Plan ist, die Testumgebung bei der DECOIT zu erheben und die identische Umgebung in Darmstadt bei Fraunhofer wieder neu zu installieren.

Abschließend wurden die Schnittstellen und die weitere Vorgehensweise zwischen den Technologiepartnern diskutiert. Dabei wurde u.a. beschlossen, dass jede VM eine OMF-Komponente erhält (Ressource Controller) und die Überscheidung der VSAs noch eingehender untersucht werden müssen. Auch wäre ein Skript zur zentralen Verteilung der VSAs wünschenswert. Im November wird es ein nächstes Entwicklermeeting in Sydney geben, wo die Arbeiten weiter vertieft und ein erster Prototyp aufgesetzt werden wird. Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun, um die Vorgaben erreichen zu könenn.