VISA-Demonstrator ist Online

Die Einbindung von neuen Sicherheitstechnologien in bereits bestehenden Netztopologien erfordert einen großen Testaufwand, bevor diese im Produktivbetrieb genutzt werden können. Hinzu kommt, dass mittlerweile auch in kleineren Unternehmen komplexe IT-Infrastrukturen betrieben werden, durch dessen Komplexität Sicherheitslücken entstehen können. Hier setzte das BMBF-Projekt VISA an, indem eine Simulationsumgebung für teilautomatisierte Tests auf Basis einer erhobenen oder erstellten Netztopologie realisiert wurde. Eines der Ziele des VISA-Projektes war dabei die Entwicklung von sog. Virtual Security Appliances (VSA) für Unternehmensnetze, die es dem Benutzer erlauben virtuelle Maschinen (VM) und Sicherheitsdienste in die Simulationsumgebung automatisiert einzubauen und ausreichend zu testen. Durch diesen geschaffenen Regelkreislauf, können so IT-Infrastrukturen analysiert werden, bevor man sie produktiv einsetzt bzw. man kann Konfigurationen testen und später in die physikalische Umgebung implementieren. Dadurch erhofften sich die Projektpartner eine Erhöhung des Sicherheitsniveaus in Unternehmen und eine Erleichterung der Implementierung neuer Netzdienste.

Innerhalb des Projektes sind drei verschiedene Topologie-Editoren entwickelt worden, die auf der Demonstrator-Seite jeweils in Videos gezeigt werden. Daran lässt sich die Funktionalität ableiten, die diese drei unterschiedlichen Systeme bieten. Folgende Videos werden gezeigt:

  1. VISA Topologie Editor (V-TE) der DECOIT GmbH (www.decoit.de)
  2. Virtual Wizard (VirWi) der Fachhochschule Dortmund (www.fh-dortmund.de)
  3. Spotlight Topologie Editor der Collax GmbH (www.collax.de)

Zusätzlich ist es nun auf der Demonstrator-Seite möglich den ersten Topologie Editor V-TE in einer Live-Umgebung auszuprobieren. Falls weitere Informationen benötigt werden, steht unser Kontaktformular zur Verfügung.